Ökumenekirche St. Pius
Ökumenekirche St. Pius
Ökumenekirche St. Pius
In vielen Gemeinden Mannheims wird seit Jahren ökumenisches Miteinander gepflegt: in Gottesdiensten und Andachten unterschiedlicher Prägung, durch gemeinsame Feste und Feiern, in Arbeitsgruppen und durch Veranstaltungen.
Besonders intensiv ist dieser Weg in Neuostheim gegangen worden, wo seit Jahrzehnten Ökumene gewachsen ist.
Zunächst führte ein Gebäudeschaden an der Thomaskirche die Gemeinden unter dem Dach der St. Pius Kirche zusammen. In einem innovativen und mutigen Prozess beider Gemeinden entwickelte sich Schritt für Schritt das ökumenische Zentrum Neuostheim: 2018 wurde der Bau des Ökumenischen Kinderhauses und des Ökumenischen Pfarrbüros fertig gestellt. 2019 folgte die feierliche Glockenweihe des ökumenischen Geläuts bestehend aus den beiden neu gegossenen Ökumeneglocken, die mit den Glocken aus der Thomaskirche und der Glocke der St. Pius Kirche nun im Glockenturm der St. Pius Kirche Heimat fanden. Auch die Belange des Ostkirchlichen Zentrums Kyrill und Methodius das seit Anfang der 70er Jahre in ökumenischer Verbundenheit mit der Ostkirche in St. Pius beheimatet ist, fanden beim Umbau Berücksichtigung.
Die Einweihung des zur Ökumenekirche umgebauten Gotteshauses am 3. April 2022 bildet nun den Höhe- und Schlusspunkt der Baumaßnahmen.
Mit dem Ökumenischen Statut vom März 2020 setzten die Thomasgemeinde und die Pfarrei St. Pius einen neuen Meilenstein.
In einer Sitzung des ökumenischen Gremiums mit den beiden Dekanen Ralph Hartmann und Karl Jung im Oktober 2021 wurden die Eckpfeiler für die weitere Ausgestaltung des ökumenischen Zentrums Neuostheim gesetzt.
Wir sind von einer reinen Veranstaltungsökumene hin zu einer Ökumene der Institutionen gegangen. Nun gilt es, ein tragfähiges Konzept für die ökumenisch genutzte Kirche weiterzuentwickeln und mit Leben zu füllen.
„Die gemeinsame Innengestaltung der Kirche hat ein deutschlandweites Echo gefunden. Das Ineinander von theologischen und ästhetischen Überlegungen ist beeindruckend. Die Verschmelzung der Altäre spricht für sich. Verheißung und Auftrag der Einheit in Christus haben hier einen sinnlich erfahrbaren Ausdruck gefunden. Die Gestaltung des Altars weist den Weg zu einem zukünftigen integrierten Gottesdienstkonzept: Miteinander statt Nebeneinander.“ So heißt es in einer Tischvorlage der beiden Dekane zu dieser Sitzung.
Gottesdienstgemeinde ist da, wo wir Gottesdienste feiern, wo das Votum gesprochen und an die Taufe erinnert wird. Die liturgische Verantwortung liegt wechselnd bei beiden Gemeinden. Alle Gottesdienste, die in der Ökumenekirche St. Pius gefeiert werden, sind Gottesdienste, zu denen alle willkommen sind. Dies umfasst alle bisherigen Gottesdienstformen und lässt Raum für noch zu entwickelnde Formate.
Die Gottesdienste in der Ökumenekirche St. Pius werden in den Gemeindebriefen als ökumenische Gottesdienste ausgewiesen und finden sonntags immer zur selben Uhrzeit um 11 Uhr statt.
Auch die Gottesdienste im Evangelischen Gemeindezentrum und in Maria Königin in Neuhermsheim beginnen um 11 Uhr
